Die Paradoxe Intervention ist eine kreative und konfrontative Fragetechnik, die ihren Ursprung in der Psychotherapie hat. Im Kontext von Gruppenprozessen, Projektarbeit oder Mediation kann sie helfen, Probleme sichtbar zu machen, Blockaden zu lösen und Handlungsoptionen zu entwickeln. Die Teilnehmenden sollen sich hierbei das denkbar schlechteste Resultat eines Arbeitsprozesses vorstellen oder fragen, was sie tun könnten, um ein bestehendes Problem zu verschlimmern. Durch die negativen Beschreibungen können zukünftige Situationen oder bestehende Konflikte konkretisiert und dadurch Lösungswege gefunden werden.
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