Nudges sind alle Maßnahmen, mit denen Entscheidungsarchitektinnen und -architekten das Verhalten von Menschen in vorhersagbarer Weise verändern können, ohne irgendwelche Optionen auszuschließen oder wirtschaftliche Anreize stark zu verändern. Solche Nudges können zur Umsetzung von Beteiligungsergebnissen und -strategien partizipativ erarbeitet werden.
Die Moderation stellt das Prinzip des Nudgings vor und erläutert die zentralen Merkmale:
Ein Nudge ist einfach und kostengünstig.
Ein Nudge fördert das persönliche Wohlbefinden.
Ein Nudge schränkt die Entscheidungsfreiheit nicht ein.
Im Plenum überlegt die Gruppe gemeinsam, welche Zielpersonen angesprochen werden sollen und welche Verhaltensänderungen wünschenswert wären.
In Gruppen von 2 bis 4 Personen entwickeln die Teilnehmenden kreative Nudge-Ideen. Leitfrage:
Welche kleinen „Anstupser“ können helfen, das gewünschte Verhalten positiv zu unterstützen – und erfüllen dabei alle Kriterien eines Nudges?
Die entwickelten Vorschläge werden auf Karten notiert und an eine Pinnwand geheftet.
Alle Vorschläge werden im Plenum vorgestellt und diskutiert. Zum Abschluss stimmen die Teilnehmenden darüber ab, welche Nudges als besonders sinnvoll und wirksam eingeschätzt werden.
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