Die Methode bedient sich des Prinzips der Leihbücherei: Leser*innen entleihen sich ein interessantes Buch, beschäftigen sich mit ihm und bringen es anschließend wieder zurück. Nur, dass im Falle der Living Library die „Bücher“ Menschen sind, die sich zu einem Gespräch mit den Bibliotheksbesucher*innen zur Verfügung stellen.
Das Format eignet sich für die Kommunikation zwischen Angehörigen spezifischer Personengruppen. Durch das Kennenlernen, den persönlichen Dialog und den Austausch über Lebenssituationen, Arbeit und Erfahrungen werden Hemmschwellen, Wissenslücken und Vorurteile abgebaut.
In einer Living Library kommen oft Menschen zusammen, die sonst nicht miteinander in den Dialog treten würden. Daher ist es wichtig stehts die gängigen Gesprächsregeln zu wahren und bei Missachtung dieser darauf hinzuweisen.
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