Der Betriebsrat eines Unternehmens der Glasindustrie wollte wissen: „Wo stehen wir beim Thema Gesundheit und Zusammenarbeit – und wie können wir gemeinsam besser werden?“ Zusammen mit der IGBCE und der Geschäftsführung wurde eine anonyme Mitarbeiterbefragung gestartet, die allen Beschäftigten offenstand.
Alle Kolleg*innen – egal ob Schichtarbeiter*in, IT oder Verwaltungsbeschäftigte/r – waren eingeladen, ihre Meinung und Erfahrungen rund um Arbeitsbedingungen und Gesundheit einzubringen. Das Besondere: Die Ergebnisse landeten nicht in der Schublade, sondern wurden gemeinsam in Workshops mit den Beschäftigten weiterbearbeitet. Hier zählte jede Stimme, und gemeinsam wurden konkrete Lösungen entwickelt.
Was hat es gebracht?
- Alle im Boot: Die Beteiligung war so hoch wie nie – viele Kolleg*innen haben sich erstmals aktiv eingebracht.
- Konstruktive Zusammenarbeit: Besonders bemerkenswert war, wie engagiert und lösungsorientiert die Beschäftigten an Verbesserungen gearbeitet haben – unabhängig von ihrer Funktion oder Arbeitszeit.
- Transparenz & Vertrauen: Die Workshops haben gezeigt: Die Themen der Beschäftigten werden gehört und gemeinsam angegangen.
- Gemeinsame Lösungen: Aus Meinungen und Vorschlägen wurden Maßnahmen, die wirklich zu Verbesserungen führten – von besserer Kommunikation bis zu neuen Formen der Zusammenarbeit.
- Stärkung des Betriebsrats: Der Betriebsrat ist sichtbarer, ansprechbarer und als Kümmerer wahrgenommen worden.
Stimmen aus dem Betrieb:
„Die Befragung und die Workshops haben den Stein ins Rollen gebracht. Besonders beeindruckt hat uns, wie konstruktiv und engagiert alle – vom Schichtarbeiter bis zur Verwaltung – gemeinsam an Verbesserungen gearbeitet haben. Beteiligung ist der Schlüssel, damit Veränderungen nicht von oben kommen, sondern gemeinsam gestaltet werden. Wir können nur empfehlen: Macht mit euren Kolleg*innen den ersten Schritt – es lohnt sich!“