Konsensforen sind dialogorientierte Beteiligungsverfahren. Sie eignen sich besonders für komplexe politische oder gesellschaftliche Fragestellungen, bei denen keine einfache Lösung, wohl aber ein breiter Konsens möglich ist. Im Unterschied zur Konsenskonferenz, bei der eine kleine Gruppe von etwa 10–15 Personen beteiligt ist, arbeiten im Konsensforum deutlich mehr Teilnehmende (ca. 80–130 Personen) in moderierten Kleingruppen an gemeinsamen Positionen. Eingesetzt werden Konsensforen häufig in breiten Politikfeldern wie Umwelt, Klima oder nachhaltige Entwicklung, in denen unterschiedliche Wege zum gleichen Ziel führen können. Ziel ist es, vielfältige Perspektiven sichtbar zu machen, in Bezug zueinander zu setzen und gemeinsame Handlungslinien zu entwickeln.
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